Über uns
Marcus
Weiß und Isabel Edvardsson haben das unmögliche geschafft.
So unglaublich die Geschichte klingen mag, sie ist war.
Alles begann damit, dass Marcus und auch Isabel im Jahr 2003 auf der Suche nach neuen
Tanzpartnern waren.
Ein Trainer schlug vor, dass die beiden ein Probetraining absolvieren sollten. Isabel kam dafür extra aus Schweden. Verständlicherweise war die Nervosität groß.
Auch Markus hatte mit solchen Situationen nur wenig Erfahrung.
5 Tassen Kaffee später sollte es dann zum ersten tänzerischen Kontakt kommen – und es funktionierte ausgezeichnet. Das Paar harmonierte unvorhersehbar gut.
Erst jetzt begannen alle Beteiligten sich Gedanken über diese ungewöhnliche Paarbildung zu machen, denn die Distanz zwischen Schweden und Deutschland stellte zunächst ein Hindernis dar. Wie sollte man verfahren? War das der Beginn eines neuen Lebensabschnitts?
2 Wochen brauchten Isabel und Marcus für eine Entscheidung, dann kam Isabel mit nur einem Koffer, um ihr neues Leben für einen Monat auszuprobieren.
Es funktionierte: Ohne auch nur ein Wort Deutsch zu sprechen (sie hatte sich zuvor immer nur auf Englisch mit Marcus verständigt), beschloss sie in Deutschland zu leben und mit ihm zusammen zu tanzen. Im September 2003 begann dieses noch immer andauernde Abenteuer. Der Koffer ist überdies das einzige, was Isabel bisher aus Schweden mit in die Bundesrepublik gebracht hat, alles andere schaffte sie sich in den letzten Jahren neu an.
An eine private Partnerschaft zwischen Isabel und Marcus hatte zu diesem Zeitpunkt noch niemand gedacht, doch beide waren oft nur Millimeter mit den Nasenspitzen voneinander entfernt... Es dauerte gerade mal drei Wochen bis sich auch zwischenmenschlich etwas Entwickelte, was aus dem Tanzpaar ein Liebespaar machte. Tänzer wissen: wenn getanzt wird sprühen früher oder später auch erotische Funken. „Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, sondern auf den zweiten!“, beschreibt Isabel ihre Beziehung zu Marcus. Dass sich Gegensätze anziehen, haben der Hamburger und die Schwedin schon bewiesen. Sie belegten bei der Deutschen Meisterschaft im Oktober 2003 – ihrem ersten gemeinsamen Turnier – den zweiten Platz und wurden Deutscher Vizemeister. Eine enorme Leistung nach gerade mal einem Monat gemeinsamer Trainingszeit.
Ihre Beziehung zum Tanzen beschreiben die Beiden oft, indem Sie Johann Gramm zitieren, der einst treffend feststellte:
“Von Angesicht zu Angesicht.
Wer die Sprache nicht spricht,
den versteht man nicht.
Spricht man im Tanze,
versteht man das Ganze!“
Wie interessant die dynamische junge Frau für die Medien geworden ist, beweisen die häufigen Interview-Anfragen von Radiosendern und Magazinen. Sogar in einem Buch ist sie mit ihrem Partner Marcus Weiß schon erwähnt.
Als der Playboy Anfrage stellte, ob Isabel als Titelmodel posieren würde war sie am meisten Überrascht. Marcus ließ ihr die freie Entscheidung, auch wenn sicher etwas dazugehört, wenn man als Mann seine Lebensgefährtin hüllenlos auf Tausenden von Magazin-Cover in ganz Deutschland sieht.
„Es ist ganz sicher ein Kompliment an Isabel und die Bilder im Playboy stehen längst nicht mehr im Ruf „schmutzig“ zu sein. Es ist Kunst. Ich bin sehr stolz auf Isabel und finde die Bilder hoch erotisch“, beruhigte sich Marcus kurz nach dem Erscheinen des Playboys in einem Interview selbst.
Die am 22.06.1982 in Göteborg geborene Isabel Edvardsson ist eines von drei Kindern. Sie hat mit 14 Jahren mit dem Tanzen begonnen, weil sie „eifersüchtig“ auf die Erfolge ihres Bruders war. Ehrgeizig trainierte sie ab dem ersten Tag 4-5 Mal pro Woche. Eine dreijährige Ballettausbildung folgte.
Neben dem Tanzen ist die sprachinteressierte Isabel eine leidenschaftliche Restaurantgängerin. Vornehmlich in Italienischen Lokalen trifft man sie an. Sie liebt es, sich mit Freunden zu verabreden und geht wie jede andere Frau auch gern Schoppen.
Oft telefoniert sie mit ihren Freunden und ihrer Familie in Schweden um alle auf dem Laufenden zu halten, was sich in ihrem Leben wieder spannendes getan hat.
Trotz der TV-Karriere ist Isabel bodenständig geblieben. Genau wie auch ihr Lebenspartner ist sie Trainerin mit Lizenz, unterrichtet Spitzenpaare in Vereinen und gibt auch Privatstunden.
Marcus Weiß ist ganz Profitrainer und etwas von dem Medienrummel distanziert, den seine Partnerin umgibt. Er trainiert zahlreiche Spitzenpaare und findet nebenher noch immer Zeit sich auch selbst tänzerisch weiterzuentwickeln und mit Isabel zusammen die komplizierten Figuren und Küren einzustudieren.
Der gelernte Masseur und med. Bademeister kennt sich genau mit dem menschlichen Körper aus und weiß, was ein Muskel leisten kann. Er holt das letzte aus jedem Tanzpaar heraus.
Der Hamburger arbeitet intensiv als Tanzsporttrainer, Profitänzer und Choreograph. Unvorstellbar das er einst mit T9 ausgemustert wurde („Wahrscheinlich war meine Schrift zu klein“)
Zum Tänzer wurde er völlig unfreiwillig. „Mein Vater zwang mich zum Tanzen – Gott sei Dank!“, erinnert sich Marcus heute, denn Tanzen ist zum Lebensinhalt von Marcus Weiß geworden.
Zu seinen Choreographischen Highlights zählet er neben einer Modenschau in Hamburg auch die Choreographie, die er für Eric Benét und Yvonne Catterfeld hinter den Kulissen von „Let’s Dance“ entwarf. Benét und Catterfeld lernten die Schritte kurz vor der Live-Show, gingen auf die Bühne und bewegten sich so gekonnt, als hätten sie niemals etwas anderes gemacht.
Neben Präsentationen für Firmen wie BMW und der Choreographien für den Tanz des Jahres hat Weiß noch immer Zeit auch für sich und Isabel haarsträubende Schrittkombinationen zu erfinden. „Tanzen ist mein Leben und ich bin froh, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben!“, freut sich der heute 32-jährige.
Fragt sich, wie ein normaler Tagesablauf bei Marcus und Isabel aussieht.
„Jeder Tag ist natürlich sehr unterschiedlich, weil wir mehrmals pro Woche auch Trainingsreisen unternehmen und Shows tanzen. „Normale“ Tage laufen bei uns so ab:
Morgens ab 8:30 Uhr Frühstück, danach Büroarbeit – es gibt viel zu tun, weil wir selbstständig sind. Trainiert wird von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr.
Ab ca. 15:00 Uhr beginnt dann der Tanzunterricht den wir geben. Mit kurzen Pausen bis 22:00 Uhr. Ab und zu schaffen wir es noch ins Fitnessstudio zu gehen. Zwei Abende im Monat haben wir frei...“ beschreibt Marcus spontan das tägliche Leben der beiden.
Isabel hat trotz der straffen Planung noch Pläne und Wünsche: „Ich würde gern noch andere Sprachen lernen und viel Reisen.“
Urlaub scheint ihr ganz besonders zu gefallen, doch daran ist bei den momentanen Erfolgen wohl kaum zu denken.
Die Zukunft lassen Marcus und Isabel einfach auf sich kommen. Egal wie die TV-Karriere vorangeht, dem Tanzen wollen beide treu bleiben, denn ohne können sie nicht!
Foto: Janine Mielke
